TRAINING

DIE MISCHUNG MACHT'S!

Für mich war "nur laufen" nie eine Option. Abgesehen davon, dass meine Gelenke es nicht zulassen, wäre es mir auch zu einseitig. Ich komme aus dem Fitness-Sport, trainiere im Gym, seit ich 15 Jahre alt bin, und liebe die Möglichkeiten, die mir die Geräte und mein eigenes Körpergewicht bieten. Zudem glaube ich an ganzheitliches Training. Je abwechslungsreicher, desto besser. Im Folgenden findet ihr eine Übersicht meiner Haupt-Trainingsarten. Im Blog stelle ich euch regelmäßig kleine Workouts zusammen. Viel Spaß beim "Fremdgehen".

SPINNING

Ich bin seit mittlerweile 15 Jahren Spinning-Trainerin und kann nur jedem Hobby-Läufer empfehlen, ab und an auf den Drahtesel zu steigen, um Abwechslung ins Lauftraining zu bringen. Es schont die Gelenke, steuert andere Muskelgruppen an und mit geiler Musik und einer tollen Gruppe macht es verdammt viel Spaß. Für mich persönlich ist das "Spinnen" neben dem Laufen meine Haupt-Trainingsart im Cardio-Bereich und das Spinning-Rad mein treuer Begleiter, der mich schon durch so manche verletzungsbedingte Laufpause gerettet hat. 

CROSS-TRAINER

Insbesondere dann, wenn die Knie oder sonstige Blessürchen das Laufen nicht zulassen, kann man als Hobbyläufer gut auf den Crosstrainer ausweichen. Er bietet  ein tolles Ganzkörpertraining, da man die Arme aktiv einsetzen kann, und schont die Gelenke. Damit es nicht zu langweilig wird, gehört gute Musik auf die Ohren - bestenfalls in dem Takt, in dem man die Bewegung ausführt. Ich stelle mir immer ein kleines Programm zusammen, bei dem ich zwischen Armpositionen wechsle oder kleine Sprints einbaue. So vergeht die Zeit wie im Flug.

RUDERN

Wenn es ein wenig mehr Oberkörper-Training sein soll, kann man auch mal aufs Rudergerät steigen. Neben der Beinmuskulatur fordert es vor allem die Schulter-, Rücken- und Bauchmuskeln heraus. Ich wechsle alle 5 Minuten zwischen den Handpositionen (Griff von oben vs. Griff von unten), sodass es nicht zu fad wird, und trainiere meist 30 Minuten. Das kombiniere ich oft mit 30 Minuten auf dem Cross-Trainer oder einem leichten Krafttraining.

KRAFTTRAINING

Eine gute Muskulatur gehört zu einem gesunden Läufer-Körper dazu - daher sollte das Krafttraining im Trainingsplan nicht fehlen. Wer viel läuft, trainiert seine Beinmuskulatur, aber eben einseitig. Zudem kommen Schultern, Arme, Bauch, Rücken und Hüfte beim Langstreckenlaufen zu kurz. Ob an den Geräten im Fitnessstudio, beim Bodypump-Kurs oder mit kleinen Gewichten zu Hause - die Möglichkeiten zum "Pumpen" sind zahlreich. Für mich hat es seinen ganz eigenen Charme und ist ein schöner Ausgleich zum Ausdauerbetonten Laufen. 

BODYWEIGHT-TRAINING

Für viele Übungen braucht es keine Geräte. Und auch kein Fitnessstudio. Wenn euch das Pumpen im Gym zu doof ist, nutzt einfach euer eigenes Körpergewicht. Bodyweight-Training halte ich für eine der effektivsten Trainingsmethoden überhaupt, da es funktional ist, bei der Durchführung viele Muskelgruppen gleichzeitig angesprochen werden und nicht die Gefahr besteht, Gelenke durch zu viel Gewicht zu stark zu belasten. Eine saubere Ausführung ist dafür natürlich Voraussetzung. Schöne Trainings-Möglichkeiten bietet das TRX-Band. Falls es mehr in Richtung Ausdauer gehen soll, kann man die Übungen zu einem effektiven HIIT-(High Intensity Intervall) Training kombinieren.

YOGA

Wer verletzungsfrei bis ins hohe Alter laufen möchte, tut gut daran, Yoga-Übungen in seinen Trainingsplan einzubauen. Wer viel läuft und ganztags sitzt, hat in der Regel eine einseitig verkürzte Muskulatur, wie zum Beispiel den Hüftbeuger. Spezielle Yoga-Übungen können helfen, diesen zu öffnen und die Muskeln wieder geschmeidiger zu machen. Das sorgt für ein besseres Körpergefühl und am Ende auch für ein besseres Lauf-Erlebnis. 
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